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Das ESRI Personal Geodatabase Format (PGDB) eignet sich in ArcMap gut zur Speicherung (nicht nur) von Vektordaten:

  • Alle Layer befinden sich in nur einen Datei (im Gegensatz zum Shape Format).
  • Rasterkacheln können in Rasterkataloge zusammengefasst werden, z.B. für topografische Pixelkarten.

QGIS (in Windows Umgebung) kann PGDB lesen - eigentlich. Falls eine Fehlermeldung erscheint, bieten sich zwei Optionen an:

  • Nur die QGIS 32-bit Ausführung kann PGDB öffnen, die 64-bit Variante nicht.
  • Die PGDB in das GeoPackage (GPKG) Format umwandeln.

Mit der QGIS 32-bit Ausführung sollte das Lesen von ESRI Personal Geodatabase funktionieren. Die zweite Option setzt QGIS 32-bit voraus. Sie ist in Bezug auf das GeoPackage Format interessant. GeoPackage ist ein offenes, modernes Format zur Speicherung von Vektor- und Rasterdaten und wird vielenorts als der Nachfolger vom Shape Format propagiert. Ähnlich wie beim PGDB werden auch im GPKG Format die Layer in einer einzigen Datei verwaltet (SQLite Datenbank). Die Umwandlung von Personal Geodatabase in GeoPackage kann mit der mit QGIS mitinstallierten ogr2ogr Bibliothek mit einem einzigen Befehl durchgeführt werden. ogr2ogr ist eine ausführbare Datei und befindet sich im bin-Verzeichnis der QGIS Installation. ogr2ogr wird in der Eingabeaufforderung ausgeführt. Vorgehen:

  • Pfad von ogr2ogr.exe in die Zwischenablage kopieren (bei mit c:\osgeo4w\bin\ogr2ogr.exe).
  • Im Dateiexplorer das Verzeichnis mit der Personal Geodatabase öffnen.
  • Im Dateiexplorer mit dem Menübefehl Datei... Eingabeaufforderung öffnen die Eingabeaufforderung öffnen.
  • In der Eingabeaufforderung den Befehl ogr2ogr -f GPKG [Dateiname neue GPKG] [Dateiname der PGDB] eingeben und ausführen. Beispiel, um eine Personal Geodatabase mit dem Namen test.mdb zu konvertieren: c:\osgeo4w\bin\ogr2ogr.exe -f GPKG test.gpkg test.mdb.
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